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Polyphenole in der Nahrung – Studie: Vermindertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Schälchen mit Gemüse und Früchten - KI generiert

Wer mit der Nahrung reichlich Polyphenole aufnimmt, hat offenbar auf lange Sicht ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bereits kleine Veränderungen können sich positiv auswirken – etwa regelmäßig Tee trinken und Beerenfrüchte, Nüsse sowie Vollkornprodukte in den Speiseplan einbauen. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie unter Leitung des King´s College London, für die Daten von mehr als 3.100 Erwachsenen ausgewertet wurden. Polyphenole zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen in zahlreichen Lebensmitteln und Getränken vor. Es gibt Hinweise auf verschiedene gesundheitsfördernde Effekte wie eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und die Funktion der Blutgefäße.

Das Ergebnis der Untersuchung: Personen mit einer polyphenolreichen Ernährung hatten unter anderem günstigere Blutdruck- und Cholesterinwerte sowie ein insgesamt geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Zusammenhänge ließen sich auch anhand der gemessenen Biomarker im Urin bestätigen. Die Studienergebnisse lassen vermuten, dass eine ausgewogene polyphenolreiche Kost den altersbedingten Anstieg des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlangsamen könnte. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann.

Was heißt das aber für Verbrauchende? „Jeder Nährstoff in der Nahrung hat eine Wirkung im Körper. Und solange man ausgewogen und reichlich Gemüse und Obst isst, muss man sich um seine Nährstoffzufuhr und auch die Risikovorbeugung bezüglich Polyphenolen keine Gedanken machen“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). (BZfE)

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